Über mich
Ich bin Maik, Jahrgang 1977, Vater von drei Kindern und lebe mit meiner Familie sowie unseren beiden Hunden Qyu und Onni im schönen Odenwald. Beruflich arbeite ich in Frankfurt. Wenn ich ins Büro fahre, bin ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln ungefähr eine Stunde und vierzig Minuten pro Strecke unterwegs. An solchen Tagen bin ich schnell zwölf oder dreizehn Stunden außer Haus.
Das ist mein Alltag.
Und genau in diesem Alltag möchte ich etwas verändern.
Warum Gesundheit für mich persönlich ist
Gesundheit beschäftigt mich nicht erst, seit ich angefangen habe, über diesen Blog nachzudenken. Magen-Darm-Probleme begleiten mich bereits seit meinen jungen Erwachsenenjahren. Es folgten viele Untersuchungen, unterschiedliche Befunde und immer wieder der Versuch herauszufinden, warum mein Körper so empfindlich auf bestimmte Lebensmittel und Gewohnheiten reagiert.
Ich habe früh mit dem Rauchen aufgehört. Später habe ich auch Kaffee vollständig gestrichen. Alkohol trinke ich seit vielen Jahren kaum noch oder gar nicht.
Trotzdem war das Thema damit nicht erledigt.
Mein Darm reagiert bis heute schnell und deutlich, wenn ihm etwas nicht bekommt. Nach einer umfangreichen Stuhluntersuchung begann ich deshalb mit einem gezielten Darmaufbau, der mehr als ein Jahr dauerte. Gleichzeitig veränderte ich meine Ernährung: mehr Ballaststoffe und pflanzliche Lebensmittel, weniger Zucker, weniger stark verarbeitete Produkte und möglichst weniger tierische Lebensmittel.
Das hat vieles verbessert.
Mein Stuhlgang wurde regelmäßiger, die Blähungen gingen zurück und auch meine Blutwerte entwickelten sich in eine bessere Richtung. Mein Darm bleibt jedoch empfindlich und zeigt mir bis heute ziemlich direkt, wenn etwas nicht passt.
Für mich ist das manchmal anstrengend.
Aber auch ehrlich.
Warum ich heute noch einmal beginne
Heute stehe ich trotzdem an einem Punkt, an dem ich nicht zufrieden bin. Bei einer Körpergröße von 1,76 Metern lag mein Gewicht zum Start dieses Blogs bei rund 95,6 Kilogramm. Ich habe häufig das Gefühl, dass mein Gewicht kaum nach unten geht – unabhängig davon, was ich esse oder wie wenig es mir vorkommt.
Ob meine Ernährung noch immer nicht richtig zu mir passt, ob ich Mengen falsch einschätze, ob Stoffwechsel oder hormonelle Faktoren eine Rolle spielen oder ob mehrere Dinge zusammenkommen, weiß ich bisher nicht.
Ich möchte daraus keine vorschnelle Diagnose machen.
Aber ich möchte es auch nicht länger einfach hinnehmen.
Gleichzeitig wäre es unehrlich, die Ursache nur außerhalb meines eigenen Verhaltens zu suchen. Ich bewege mich heute weniger als noch vor Corona. Meine Kondition ist schlechter geworden. Beruf, Pendeln, Familie und Alltag kosten Zeit und Kraft.
Und auch Bequemlichkeit spielt eine Rolle.
All das gehört zur Wahrheit.
Ich möchte deshalb nicht einfach die nächste Diät beginnen. Ich möchte verstehen, was in meinem Alltag tatsächlich funktioniert und was nicht. Ich möchte wieder stärker, beweglicher und belastbarer werden – mit einfachen Mitteln, einer Ernährung, die zu mir passt, und Routinen, die nicht nach wenigen Wochen wieder verschwinden.
Die größte Herausforderung ist für mich dabei nicht der Anfang.
Es ist das Dranbleiben.
Warum Qyu und Onni dazu gehören
Auch Qyu und Onni gehören deshalb zu diesem Projekt. Nicht, weil Hundetraining das Zentrum meiner Gesundheit ist, sondern weil mir dort dieselben Themen begegnen: Beobachtung, Konsequenz, Timing, Geduld, Fehler und schrittweiser Aufbau.
Ein Hund zeigt sehr schnell, wenn eine Idee nicht funktioniert.
Das ist nicht immer angenehm. Aber es ist ehrlich.
Hund, Körper und Kopf sind für mich deshalb keine getrennten Welten. Mein Körper zeigt mir, was sich verändert. Mein Kopf entscheidet, ob ich weitermache und ob ich die Signale meines Körpers ernst nehme. Und meine Hunde zeigen mir jeden Tag, wie wichtig Klarheit, Beobachtung und Konsequenz sind.
Ich bin kein fertiges Vorbild und kein Gesundheitsexperte, der anderen erklären möchte, wie sie leben sollen.
Ich bin jemand, der bereits einiges verändert hat, aber noch lange nicht am Ziel ist.
Und jemand, der dieses Mal nicht nur wieder anfangen möchte.
Ich möchte lernen, dauerhaft dranzubleiben.
Ohne Show. Ohne Wunderversprechen. Und ohne so zu tun, als hätte ich bereits alle Antworten.
Das bin ich.
Und genau darum geht es bei Hund. Körper. Kopf.
Wie dieses Projekt entstanden ist und warum ich meinen Weg öffentlich dokumentiere, erzähle ich ausführlicher in „Warum ich diesen Blog schreibe“.